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Der erste Verein 1949 - 1954


 SV ST.MARGARETHEN von 1949 bis 1954

In diesem ersten Abschnitt sollen die ersten Gehversuche des Fußballs in St.Margarethen aufgeführt werden, sowie die Ergebnisse der Spiele bis zum Aufstieg in die Landesliga 1971. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg fanden sich sportbegeisterte junge Männer unter der Leitung von Dr. Raimann zusammen. Dieser Fußballverein veranstaltete auch Wettspiele gegen Oggau und Rust, löste sich aber drei Jahre nach seiner Gründung wieder auf. Der erste konkrete Versuch Herbert Hahofer sen. stellte im Juli 1949 einen schriftlichen Antrag, am Meisterschafts-betrieb 1949/50, teilzunehmen.

Dem Antrag wurde stattgegeben und der "SV St.Margarethen" nahm an der Meisterschaft der 2.Klasse MITTE A teil. Das erste Meisterschaftsspiel in der Vereinsgeschichte ging am 28.August 1949 in Müllendorf über die Bühne und wurde mit 1:6 verloren. St.Margarethen belegte ohne Punkt und mit dem erschreckenden Torverhältnis von 10:114 den letzten Platz und stieg in die 3.Klasse (!) ab.

 

1949

Sankt Margarethen 1949: stehend von links nach rechts: Ban, Steiner, Bleich, Jagsich, Payer, Wartha, Katter, Artner; hockend:  Heckenast, Koller, E. Katter

1950/51 - 3.Klasse 

In dieser Saison gab es den ersten Meisterschaftssieg zu verzeichnen. Am 1.April 1951 siegte der SV gegen Oslip 3:0. Schon in der zweiten Saison geriet der Verein in finanzielle Nöte wie eine Eintragung des STRUMA(Straf und Meldeeausschuß) vom 29.11. 1950 beweist. "...das Ansuchen des SV St.Margarethen auf Stundung der Geldstrafen wird abgelehnt".

 


1951/52

 

1951

Sankt Margarethen 1951:

1952/53

Nach der Auflösung der 3.Klasse, wurde St.Margarethen in die 2.Klasse B Nord delegiert. Die Mannschaft kam aber über den 10.Platz nicht hinaus.

1952

Sankt Margarethen 1953: stehend von links: Ernst, Schüller, Schneider, Koller, Florianschitz; Mitte von links: Payer, Rieder, R.Mohl; vorne von links: Heckenast, K. Mohl, E. Katter;

1953/54

Leider sind aus dieser Saison keine Ergebnisse in den Protokollen zu finden. Interessant sind einige Eintragungen des STRUMA aus dieser Zeit.

.....der SV St.Margarethen hat bis 1.September 1953 dem Schiedsrichter Peter Szakal aus Neufeld, für Anfahrt, Schiedsrichter - und Aufenthaltsgebühren anläßlich des Meisterschaftsspiels gegen Oggau, insgesamt 50 (!) Schilling zu übergeben.


Akt 77/1953 ... sind die Spieler Mohl Roman und Mohl Karl schuldig, im Spiel gegen Oggau am 28.6.1953 sich gegen den Schiedsrichter unsportlich benommen zu haben. Sie werden daher beide laut § 13 einen Monat gesperrt. Es wird bemerkt, daß beide Spieler trotz zweimaliger, schriftlicher Aufforderung, nicht vor dem STRUMA , weder persönlich, noch in Vertretung erschienen sind.

Akt 112/1953 ....ist der Spieler Helscher Anton schuldig, im Spiel gegen Schützen seinen Gegner mit einem Faustschlag insultiert zu haben. Der Spieler wird für zwei Spiele gesperrt. ... der SV St.Margarethen ist schuldig am 30.5.1954 gegen Schützen mit fünf Spielern ohne Spielerpässe gespielt zu haben und erhält eine Strafe in der Höhe von S. 40.-

1954/55

Wieder sind nur Struma Akten erhalten, die aber recht deutlich die triste finanzielle Situation des SV zeigen. Diese Schwierigkeiten den Zahlungen, ja sogar den Spielterminen nachzukommen führen zum Auschluß aus der Meisterschaft und zum Ende des SV St.Margarethen im Dezember 1954.

Die Spiele des SV St.Margarethen gegen, Zagersdorf (0:5) und Oslip (0:0) werden mit 0:3 strafbeglaubigt, da St.Margarethen seine Verbandsschulden nicht beglichen hat.


Der SV St.Margarethen ist schuldig zu den Meisterschaftsspielen gegen Schützen, Purbach und Großhöflein nicht angetreten zu sein. Die Spiele werden mit 0:3 strafbeglaubigt, außerdem hat der Verein pro Spiel 150.- zu entrichten, insgesamt also einen Betrag von 450.- Donnerskirchen fordert von St.Margarethen die Pönale ein.


Da St.Margarethen schon mehrere Male aufgefordert wurde seine Verbandsschulden zu begleichen und dem nicht nachgekommen ist, gilt der Verein ab nun als gesperrt für alle weiteren Meisterschaftsbegegnungen..............