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Dank an Hersteller und Verbraucher!!

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„Das gemeinschaftliche Zerlegen und Essen von erlegten Tieren kann durch Aschen- und Knochenfunde bis in die Alsteinzeit nachgewiesen werden.“ – steht im Internet - Wenn Archäologen einst in 1500 Jahren etwa auf dem Grund des dann einstigen Greabochstadions Reste dieses Brauchtums finden werden, werden sie vielleicht als Kult erklären. Wir wissen es jetzt schon: der SVM Sautanz ist Kult!!

 

Früher Anfang , spätes Ende

 

„14 Paarl Broutwirschtl…bitte…do eini und a Kraut a dazui…bittschei“ Wie oft die zahlreichen helfenden Hände am Sautanztag mit einem „Daunsche!“ revanchieren ist nicht überliefert. Nur so viel: Wieder wandert viel Traditionelles über die „Budl“ – die erwähnten Brout oder auch Hauswürstel, das Schnitzel, der Schweinsbraten, dazu Knödel, Salate, Stelzen und natürlich nicht zu vergessen: die Leber. Schon viele Tage vor der Ausgabe werden Sessel gerückt, Informationen verteilt, das Schwein eingekauft. Am Tag selbst geht es etwa fünf Stunden vor Beginn ans Werk, angegebene Speisen werden bereitet, das Werkl beginnt zu laufen.

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Kennenlernen

 

Vor gut zwei Jahrzehnten hat der SVM den „Sautanz“ wiederbelebt. Zu Beginn noch in Selbstschlachtung (also das Schwein wurde selbst geschlachtet!!), später dann angekauft – die Behörden wollen das so. Dennoch: der Sautanz ist gassen – und sogar dorfübergreifend verbindend. Bei den ersten Veranstaltungen gestanden viele ein, noch nie im Greabochstadion gewesen zu sein! Der Fußball … eh, aber die Sau und ihre Produkte sind Attraktiver. Diese Magreda und Nachbardorfanreisende gehören heute zu den Stammgästen… beim Sautanz im November und im Februar…in der Fastenzeit.

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Eingespielt

 

Es ist Routine und doch nicht, jeder Sautanz ist anders, die Wünsche der Kunden verschieden, da noch a bisserl mehr Salat, dort weniger „Soft“. Die Kantinencrew des SVM überzeugt, spielerisch, agiert mit Übersicht, verteilt geschickt die Ware, geht nie in die Defensive, zeigt sich konditionsstark.

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Ein Spiel als Draufgabe

 

Die ersten Stoßzeiten sind vorbei, viele essen mobil, hier kommt der gute Emaille Topf, gekauft am Kirtag 1972, ebenso zum Einsatz, wie die PVC Behälter einer US amerikanischen Firma, die auch in der Mundart als „Tapagschirrl“ firmieren. Zu Trinken gibt es auch und auch zum Schauen ist etwas dabei: die Reserve spielt gegen Eggendorf, wie die Erste am Vortag, gewinnt 3:0, wie die Erste am Vortag:

 

Danke

 

…an alle, die mitgeholfen haben, dass auch der Sautanz `20 ein voller Erfolg war – Hersteller, Verteiler und natürlich die Kunden !!!!

Fotos: Johannes Braunöder, Text: Günter Welz