Mattersburg in Magredn Masta!!
Der SV Sankt Margarethen gratuliert den Mattersburg Amateuren zum Meistertitel in der Burgenlandliga! Mit einem souveränen 4:1 im Greabochstadion holten sich die Grün – Weißen den Titel. Der SV konnte vor allem nach der Pause die Mattersburger kurz in Verlegenheit bringen, doch zu souverän agierten die neuen Meister, die jetzt hoffentlich aufsteigen.
Mattersburg will rauf, darf aber (noch) nicht, andere sollten, wollen aber nicht
Mit dem 4:1 im Greabochstadion ist Mattersburg Meister – muss aber, nach dem letzten Stand der Dinge am 14. und 17.Juni gegen die Sankt Pölten Juniors um einen Platz in der Regionalliga spielen, weil nur drei Amateurmannschaften in der Regionalliga spielen dürfen, dann aber trotzdem vier drinnen sind – bis hierher verstanden gratuliere, jetzt wird’s unlogisch: der beste Nichtamateurklub (das sind alle außer Parndorf II und Mattersburg, obwohl die Amateure heißen – sic) hätte auch aufsteigen dürfen – da will aber keiner, was logisch ist, ist der beste auch Dritter und somit im Normalfall auch nicht aufstiegsberechtigt. Doch anstelle einer vernünftigen Lösung, etwa der, dass man die Mattersburger aufsteigen ließe, verirren sich die Funktionäre im Paragraphenwald, den sie selbst angepflanzt haben und aus dem sie nicht wieder herausfinden. Es wäre im Sinne aller, Bäume zu fällen!!!
Verhaltener Jubel am Ende
Dass die Mattersburger Amateure den Meistertitel nicht überschwänglich bejubelten ist daher verständlich. Die Gäste dominieren von Beginn den blau – weißen SVM, der auf den durch einen „Tscheckapuff“ verhinderten Thorsten Lang verzichten muss. Zwei gute Freistöße von Schmidl in den Mattersburger Freistoß können die Gäste bereinigen, ehe Varga nach 13 Minuten die Führung besorgt: Sprangler läßt die SV Abwehr stehen und liegen, knallt den Ball an die Latte und Varga staubt ab. Die Gäste jetzt mit Nachdruck, Bleich rettet vor Varga, im Gegenzug hat der SV Riesenbach, als Schmidl in der 29.Minute einen Freistoß aufs lange Fünfereck bringt, Gabriel zurückköpfelt und Horvath um Zentimeter zu kurz ist (gibt’s auch)
Fost: Horvath verpasst Leos Flanke, Kummer kanns nicht fassen
Im Konter rettet Bleich vor Pink, um dann in der 35.Minute doch das 0:2 kassieren; der SV kriegt den Ball nicht weg, Drga scheitert aus kurzer Distanz, doch Varga bringt den Ball im Tor unter. In der 42.Minute muss Kapitän Leo Gabriel verletzt vom Feld:
Das Knie des Löwen: Kapitän Leo Gabriel muss früh vom Feld, das Knie verdreht
Kurz vor der Pause legt Wartha einen Sololauf übers halbe Feld hin und scheitert mit seinem Schuss knapp
App im Einsatz: Alex Wartha bot eine gute Leistung
Kurzes Aufbäumen und dickes Ende
Quasi mit Wiederbeginn trifft der SV zum 1:2, Schmidl flankt schnell von links durch den Fünfer und Vargek trifft aus kurzer Distanz. Es keimt die Hoffnung, als Petermann in den Strafraum eindringt, Horvath bedient, doch dessen Schuß geblockt wird,
Dicke Luft: auch im Gästestráfraum war was los
Ein Cornerkopfball von Hahnekamp fliegt daneben. Dann hat Hahnekamp Pech: Harrer geht rechts durch und flankt, Hahne geht dazwischen und der Ball von ihm ins Tor. Das war die frühe Entscheidung. Die Mattersburger spielen das Ganze trocken runter und treffen in der Schlussminute durch einen gezielten Schuss ins rechte Eck zum zu hohen 1:4.
Kein Tor: Max gefoult
Fazit: Kein Beinbruch das 1:4, die Mattersburger blieben souverän, der SV schaut schon in Richtung 2017/18
Sankt Margarethen |
SV Mattersburg A. |
1:4 (0:2) |
Greabochstadion Sankt Margarethen am Samstag, 27.Mai 2017, 17:00 Uhr; SR: Kanzanci, 200 Zuschauer;
Tore: 0:1, 0:2 Varga (13., 35.), 1:2 Marco Vargek (48.), 1:3 Martin Hahnekamp (55./Eigentor), 1:4 Halper (90.),
Karten: Petermann bzw. Halper (beide Gelb)
SANKT MARGARETHEN: Marcus Bleich - Alexander Wartha, Martin Hahnekamp, Martin Hromkovic, Philipp Kummer, Leo Gabriel (42./Marco Vargek) - Martin Weixelbaum (84./Julian Regner), Alexander Petermann, Sebastian Hamm - Elias Schmidl, Tomas Horvath (88./Alexander Gartner);
MATTERSBURG: Unger - Leitgeb, Kreuzhuber, Harrer, Hawlik, Pink (69./Pichler), Pink (66./Pawlowski), Halper, Varga, Sprangler, Drga (46./Sari), Majnovics;
Reserve:
Debakel im Nachtrag
Der SV nützte den Termin zum Nachtragsspiel gegen Horitschon. Die nutzten ihren spielfreien Termin, um einige Erstespieler einzusetzten und das wirkte sich dann in der zweiten Häfte aus. In der ersten hatte der SV einige Sitzer nicht verwertet und in der zweiten ging den Blau - Weißen schlicht die Luuft aus.
Matchbericht: Sankt Margarethen - Horitschon 0:5