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Umstrittene Ansichten und ein Unentschieden

svm 1818 

Am Ende standen der Schiedsichter und seine Sicht der fußballerischen Dinge im Mittelpunkt. Ein nicht gegebener Elfmeter da, eine fragwürdige Rote Karte dort... am Ende steht ein 1:1 Unentschieden zwischen Sankt Margarethen und Horitschon. Das Gesehene zusammegefasst von Günter Welz, bebildert von Wolfgang Granabetter:

Es ward ein Nichts und aus dem fiel ein Tor

Das Notizbuch des Beobachters bleibt lange unbeschrieben, auch das erste Foul notiert der Betrachter erst in Minute 10, das zweite sechs Minuten später. Auffällig das Fehlen von Hromkovic, der Chef der Defensive kämpft mit einem Darmvirus, gute Besserung. Sankt Margarethen deshalb mit zehn Eigenbauspieler, nur dass es erwähnt sei....Zum Spiel: es war...nichts. Mit blau weißer Brille erkennt der Berichterstatter in Minute 11 eine gute Schusschance für Weixelbaum, der aber drüber schießt, in der 33.Minute tut es ihm Vargek gleich. Doch gleich darauf passt ein mittelburgenländischer Verteidiger nicht auf, Alex Petermann luchst ihm das Leder ab, spielt sofort in den schnellen Lauf von Elias Schmidl und der knallt den Ball aus vollem Lauf aus 15 Metern ins Eck. Tor Nummer 6 - der junge Forward trifft derzeit in jedem Spiel. Dann war schon Pause

Ein schneller Ausgleich und kritisierte Entscheidungen

Halbzeit 2 beginnt mit dem Ausgleich: Langer Horitschoner Ball nach rechts, Kummer rutscht daneben, Kustor schaut auf und spielt Bali an, der aus kurzer Distanz Bleich keine Chance läßt. Dann fällt der Schiri vermehrt auf. Horvath geht in der 55.Minute auf und davon, wird im Sechzehner zu Fall gebracht - kein Pfiff, Erklärung: Horvath ist ohne Zutun gefallen...Kopfschütteln beim SVM. Das Spiel bleibt weiter erignislos, beide Mannschaften tasten weiter, dann grätscht Rühmkorf in den daherbrausenden Gabriel, ein Foul sicher, aber der Schiri gibt sofort Rot! Ein Entscheidung, die 250 Zuschauer, Spieler und Betreuer eher nicht nachvollziehen können. Wütende Proteste der Mittelburgenländer quittiert der Schiedsrichter mit Verweisen. Zehn Horitschoner gehen fast in Führung, als Bali plötzlich am langen Eck auftaucht und Kummer seinen Schuß ins Außennetz abfälscht (68.). Doch der SV hat auch etwas zu Buche stehen, Schneiders Flanke kann Schmidl aus kurzer Distanz nicht verwerten (74.), aus ebenso kurzer Entfernung scheitert Horvath (80.). Die Schlußaktion gehört den Gästen, der Ball fällt nach einem Freistoß einem Gast vor die Füße - Schuß aus vier Metern, Bleich wehrt ab, Nachschuß, Kummer rettet auf der Linie, der dritte Nachschuss geht Zentimeter vorbei.....dann ist Schluß.

Fazit: ein klarer Elfmeter da...eine fragwürdige Rote Karte da... unterm Strich eine gerechte Punkteteilung.

 

 

sankt margarethen

 

Sankt Margarethen

horitschon

 

ASK Horitschon/U.

 

1:1 (1:0)

 Greabochstadion Sankt Margarethen am Samstag, 6.Mai 2017, 17 Uhr, SR: Kouba, 250 Zuschauer;

Tore: 1:0 Elias Schmidl (34.), 1:1 Patrick Bani (57.),

Karten: Gelb: Petermann (Gesperrt), Hahnekamp (gesperrt), bzw. Rot: Rühmkorf (65.)

Sankt Margarethen: Marcus Bleich - Alexander Wartha, Martin Hahnekamp, Philipp Kummer, Leo Gabriel - Marco Vargek (66./Gerald Schneider), Martin Weixelbaum (62./Thorsten Lang), Alexander Petermann, Elias Schmidl - Tomas Horvath;

Horitschon/Unterpetersdorf: Böhm - Lehner, Hruby, Frech, Bani (84./Horvath), Kustor (90./Trenker), Schiefer, Zlatarits, Rühmkorf, Napiontek, Wenninger (68./Wimmer);

 

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