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Punkterl in letzter Sekunde

comp_img_6778 St. Margarethen bleibt weiter sieglos, holt zum Abschluss ein 1:1 in Horitschon. Marcus Hanikel trifft in der Schlussminute zum Ausgleich. Davor hätte der SV das Spiel gegen eine Horitschoner Rumpftruppe aber klar gewinnen müssen, hat er aber nicht. So bleiben am Ende 20 Punkte im Herbst. Der SV liegt damit im Tabellennirvana, 4 Punkte vor einem Abstiegsplatz aber auch nur 8 Punkte hinter Platz 2. Neuberg ist sowieso auf Solokurs.
horitschonASK Horitschon/U.sankt margarethenSt.Margarethen 1:1 (0:0)
Horitschon am 10.11.2012; SR: Pethö (Zurndorf), 250 Zuschauer
Tore: 1:0 Hruby (80./Freistoß), 1:1 Hanikel (90.),
Gelbe Karten: Lang, Kummer, Hanikel

horitschon C. Wessely; Putz, Lösch, Morgenbesser, Hruby, Stutzenstein (90./Bader), Mucolli, W. Leser, Josef, Gastermann, Napiontek (27./M. Leser),

sankt margarethen Marcus Bleich; Martin Hahnekamp, Marcus Pürk, Philipp Kummer, Roland Handl; Thomas Bernscherer, Alexander Petermann (84./Markus Pinter); Valentin Unger (67./Alexander Wartha), Thorsten Lang, Gerald Schneider; Marcus Hanikel;

 


 

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Besser im Spiel, schwach im Abschluss

Der SV zeigt sich gegen stark ersatzgeschwächte und daher defensive Hauserren durch die Hereinnahme von Lang spielerisch stark verbessert und kommt im ersten Spielabschnitt zu guten Tormöglichkeiten. Unger verpasst eine gute Schneiderflanke knapp (12.) und schießt am Elfer völlig freistehend drüber (16.)Den Horitschoner bleibt das Verletzungspech hold, Napiontek muss schon in Minute 27 raus. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der SV zwei weitere Großchancen: Wessely dreht einen Petermann Schuß mit den Fingerspitzen an der Stange vorbei (21.), ein Lang Knaller wird abgefälscht, geht knapp vorbei (23.). Die größte Chance auf doe Führung haben die Hausherren: Freistoß von Lösch (No. 4, Bild), plötzlich steht M. Leser alleine vor Bleich, spitzelt den Ball vorbei, doch Pürk klärt auf der Linie (30.). Nur drei Minuten später hat Petermann die Führung auf dem Fuß, doch sein Schuß wird in den Corner abgelenkt.

Turbulente Schlussphase

Auch in Hälfte 2 ist St. Margarethen das bessere Team und hätte eigentlich in Führung gehen müssen. Lang prüft Wessel per Fernschuss (61.) und hätte dann nach einem Berscherer Paß das 0:1 machen müssen: völlig frei kommt er halbrechts aus etwa 10 Metern im Strafraum frei zum Schuss, doch wieder fälscht ein Verteidigerbein den Ball entscheidend in den Corner ab (62.). Die Schlussphase eröffnet Hanikel mit einer guten Solochance (75.), doch in Führung gehen die Horitschoner. Nach einer leichtsinnigen Ballvertendelaktion im Mittelfeld, muss ein Foul gemacht werden, leider 25 Meter vor dem Tor. Hruby nimmt Ball und Herz und drischt das Leder in die Kreuzecke - 1:0 (80.). St. Margarethen braucht jetzt wieder die Brechstange, Kummer überspielt zwei Verteidiger auf links, gibt scharf zur Mitte, Wessely faustet genau vor Hanikel und der bugsiert das Leder zum mehr als verdienten Ausgleich ins Netz (90.)

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Ernüchterung zur Winterpause

10 Punkte im ersten Drittel, 7 Punkte im zweiten und 3 Pünktchen im letzten Drittel - die Bilanz des selbsternannten Mitfavoriten sieht auf den ersten Blick ernüchternd aus, leider auf den zweiten auch. Im Vergleich zum Aufstiegsjahr hat der SV einen Punkt weniger gesammelt, bilanziert mit 5 Siegen, Unentschieden und Niederlagen wie im Frühjahr ausgeglichen (6S., 3U., 6N.). Unterm Strich also ein achtbares Ergebnis. Doch man hatte sich mehr erwartet, vor allem in der Offensive. Mit nur 16 erzielten Toren ist der SV eines der schwächsten Offensivteams. Bester Torschütze im Herbst ist mit 6 Treffern Marcus Hanikel. Das Spiel des SV steht und fällt mit Thorsten Lang, zu dieser simplen Erkenntnis gelangt man nach Auflistung der Fakten: Mit Thorsten holte man in 5 Spielen 10 Punkte, Thorsten selbst traf viermal. Ab der 35.Minute gegen Güssing (0:3) lief das Spiel am SV vorbei, war die Luft draußen. Das 0:3 gegen Güssing und das 1:3 gegen Draßburg waren vertretbare Niederlagen, das 0:4 in Neuberg leider eine ordentliche Watschn. 

Am Greaboch harmlos

Zu diesen drei klaren Niederlagen gesellen sich mit dem 1:2 in Baumgarten und dem 0:1 gegen Klingenbach zwei absolut unnötige Schlappen. Überhaupt ist der SV in der einstigen Festung "Greabochstadion" ein Lüfterl: nur 2 Siege, 2 Unentschieden bei 3 Niederlagen sind eigentlich schlimm. Auswärts geht es wesentlich besser - 3 Siege, 3 Unentschieden und 2 Niederlagen - das ist positiv. Bleiben wir beim Positiven: der SV St. Margarethen bleibt seiner Linie weiter treu und läuft den Großteil der Spiele mit 7 bis 8 Eigenbauspielern in der Startelf ein - das ist burgenlandligaweit einzigartig. Warum ging es aber sportlich so schlecht? Viele der Leistungsträger durchlebten ein durchwachsenes halbes Jahr, konnten ihre Leistung nur selten (2:1 gegen Stinatz, 2:1 in Marz) abrufen. Im Winter stoßen mit den Langzeitverletzten David Stagl und Alexander Gartner wieder zwei wichtige Spieler zum Kader, Thorsten Lang ist auch wieder fit und auch die anderen Kicker können über den Winter Kräfte sammeln. .
Der SV darf jetzt nicht den Fehler begehen und sich selbst krank oder gar zu Tode jammern, nur weil es sportlich nicht so läuft, denn 20 Punkte im Herbst für einen Aufsteiger im zweiten Jahr und das mit einem Großteil eigener Spieler - das ist ja so schlecht auch wieder nicht.

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